Berufskatalog -K- des Berufskunde-Verlags

Anforderungsprofil vorteilhaft wichtig sehr wichtig 83 Mehr Berufe und mehr Infos auf www.berufskunde.de 13% 87% Fertigungsmechaniker/in ‹ fräsen, schneiden, löten, biegen, richten, anschließen, messen, prüfen › Die Fertigungsmechanikerin und der Fertigungsmechaniker müssen alle Grundfertigkeiten der Metallbearbei- tung lernen.  Sie arbeiten in den verschiedensten Branchen, so etwa in der industriellen Serienproduktion vonWaschmaschinen, Geschirrspülern, Haushaltsgeräten oder Fahrzeugteilen. Daneben sind sie in der Montage, Wartung und Qualitätssi- cherung tätig. Damit immer genügend Material vorhanden ist, kümmern sie sich um die Verbrauchskontrolle und Bereit- stellung von Nachschub.  Beim Verlegen und Anschließen der Kabel und Schläuche richten sie sich natürlich nach den Plänen und Vorschrif- ten. Auch müssen sie fähig sein, pro- duktbezogene Anwenderprogramme zu handhaben.  Da fast immer in Gruppen gearbei- tet wird, ist Teamfähigkeit sehr wichtig. Zutritt Mindestens Hauptschulabschluss; in der Berufsberatung und in Betrie- ben nachfragen. Ausbildungsdauer 3 Jahre (Industrie): duale Ausbil- dung Betrieb/Berufsschule. Diese Berufsausbildung ist ein halbes Jahr kürzer als die der anderen industriellen Metallberufe, die alle 3,5 Jahre dauern. Die Ausbildung der Fertigungsmechaniker kommt mit weniger Theorie aus als die anderen industriellen Metallbe- rufe: Sie gibt deshalb vorwiegend praktisch orientierten Jugendlichen eine Chance. Sonnenseite Bei umsichtig geplanter, sorgfäl- tiger Arbeit im gut eingespielten Team werden Produktionspläne eingehalten, die Kunden sind zufrieden und die Qualität stimmt. Schattenseite Das Metall ist brüchig, der Lötkol- ben kaputt, die Montage-Pläne unauffindbar, zuwenig Kabel, dazu Zeitdruck und reklamierende Kun- den! Auch das gibt es, aber kaum alles auf einmal. Vorurteil »Lötkolben halten und ein wenig Schweißen und Kabel verlegen – dazu braucht man wohl kaum 3 Jahre zu lernen!« Realität Es gehört viel umsichtiges Planen und geschicktes, im Team abge- stimmtes Organisieren dazu, um sowohl Kundenwünschen als auch Produktionsplänen und demgefor- derten Qualitätsstandard gerecht zu werden. Was, wozu? Damit die Baugruppen zum rich- tigen Zeitpunkt in den Montage- fluss eingebracht werden können, montiert der Fertigungsmechaniker sie parallel zu den Montagelinien. Damit die Baugruppen einsatzbereit werden, stellt sie die Fertigungs- mechanikerin ein und justiert sie. Damit der Kunde nicht durch den elektrischen Strom seiner diversen elektrischen und elektronischen Geräte gefährdet wird, verlegt die Fertigungsmechanikerin alle Kabel und Schläuche vorschriftsgemäß, so dass keine Unfallgefahr besteht. Damit eine übersichtliche Planungs- grundlage geschaffen wird, führt der Fertigungsmechaniker laufend Statistik und interpretiert diese auch selbständig. Damit immer genügend Material vorhanden ist, kümmert sich die Fertigungsmechanikerin um die Verbrauchskontrolle und Bereit- stellung von Nachschub. Entwicklungsmöglichkeiten Bachelor of Engineering, Betriebsleitung Industriemeister/in, Techniker/in Polier/in, geprüfte/r Polier/in Gruppenleiter/in Fertigungsmechaniker/in Ausdauer IT-Kenntnisse Freude an Zahlen Führen von Statistiken Handgeschicklichkeit und Freude am Arbeiten mit Metall Ordnungsliebe Organisationsfähigkeit Sorgfalt und Flexibilität Teamverhalten Zuverlässigkeit

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