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Anforderungsprofil vorteilhaft wichtig sehr wichtig 76 43% 57% Fachkraft im Gastgewerbe (w/m) ‹ beraten, nachschenken, schmücken, eindecken, vorbereiten, reinigen › Die Fachkraft imGastgewerbe ist haupt- sächlich in Kontakt mit der Kundschaft, bedient diese freundlich und zuvorkom- mend. Schnell und stets sauber gekleidet geht sie auf die Wünsche der Gäste ein.  Ihre Arbeit spielt sich beim Bedienen hinter der Theke ab oder im Restaurant. Das erfordert Belastbarkeit, dennmanch- mal wollen alle gleichzeitig was von ihr und dabei auch noch gut beraten sein. Doch die Zufriedenheit der Gäste lohnt ihren Einsatz.  ImHotel sorgt die Fachkraft imGastge- werbe ebenfalls dafür, dass sich die Gäste wohl fühlen. Sie hat Dienst auf der Etage, am Buffet oder auch in der Wäscherei. Im Etagendienst hält sie die Etage, für die sie zuständig ist, stets sauber. Sie bringt Frühstück aufs Zimmer, macht das Bett, reinigt Bad und Schlafraum, wechselt Handtücher und Bettwäsche.  Sie arbeitet auch administrativ oder nimmt Reservierungen entgegen, lagert Waren und überwacht die Bestände.  Fachkräfte im Gastgewerbe bereiten zudemVeranstaltungen vor oder bauen Buffets auf. Zutritt Mindestens Hauptschulabschluss; in der Berufsberatung und in Betrie- ben nachfragen. Ausbildungsdauer 2 Jahre (Industrie): duale Ausbil- dung Betrieb/Berufsschule. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich. Sonnenseite Ausgelernte Fachkräfte imGastge- werbe sind sehr gefragt, besonders wenn sie Fremdsprachenkenntnisse besitzen. Dadurch haben sie bes- sere Chancen, ihre Stelle auszu- wählen. In der Regel arbeiten sie dann in vornehmen und bekannten Betrieben; auf dieseWeise nehmen sie an Ess- und Lebenskultur teil. Sie haben meistens dann frei, wenn andere Leute arbeiten. Schattenseite Wenn bei der Ausgabe der Mahlzei- ten Hochbetrieb herrscht, verlangt dies von der Fachkraft im Gastge- werbe einen hohen Einsatz. Zudem ist ihre Arbeitszeit in Schichten auf- geteilt. Wahrend die Mitmenschen freihaben und ihr Essen genießen, ist sie fleißig am Arbeiten. Vorurteil »Da wird man für wenig Geld doch nur ausgenützt!« Realität Das gehobeneGastgewerbe ist sehr anspruchsvoll. Die Gäste erwarten von einer Fachkraft viel Wissen über das Zusammenstellen von Menüs und die dazu passendenWeine. Oft ist die Lehre nur der Anfang einer Laufbahn. Mit Fremdsprachen- kenntnissen können auch internatio- naleQualifikationen erlangtwerden. Was, wozu? Damit ein Restaurant oder Gasthof schön hergerichtet ist, gestaltet und schmückt die Fachkraft imGastge- werbe ihn je nach Anlass. Damit der Gast auch prompt und zuvorkommend bedient wird, betreut ihn die Fachkraft imGastge- werbe während des ganzen Essens. Damit der Gast sein Mahl seinen Wünschen entsprechend zusam- menstellen kann, berät ihn die Fachkraft im Gastgewerbe in der Wahl der Hausspezialitäten und des Weines. Damit die Fachkraft im Gastge- werbe das Angebot des Hauses schmackhaft vermittelt, macht sie den Gast auf Extras wie Aperitifs, zusätzlichen Salat, Spezialitäten oder Getränke aufmerksam. Damit die Speisen ohne Verzug von der Küche auf den Tisch kom- men, achtet die Fachkraft im Gast- gewerbe darauf, dass sie nicht im Anrichteraum stehen bleiben. Damit immer genügend Vorräte an Lebensmitteln oder Putzmateria- lien vorhanden sind, überprüft und ergänzt die Fachkraft im Gastge- werbe laufend das Lager. Damit das Hilfspersonal weiß, wel- che Arbeiten auszuführen sind, ins- truiert es die Fachkraft im Gastge- werbe sorgfältig und überwacht seine Arbeit. Entwicklungsmöglichkeiten Betriebswirt/in – Bachelor of Arts Ausbildungsleitung, Betriebsleitung Fachmann/-frau Systemgastronomie, Restaurantfachmann/-frau, Hotelfachmann/-frau, Hotelkaufmann/-frau Oberkellner/in, Chefkellner/in Fachkraft im Gastgewerbe (w/m) Belastbarkeit Durchsetzungsvermögen Fremdsprachenkenntnisse Freude am Beraten und Verkaufen Gute Gesundheit Gute Umgangsformen Gutes Gedächtnis Gutes Kopfrechnen Kontaktfreude Teamfähigkeit

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