Berufskatalog -K- des Berufskunde-Verlags

Anforderungsprofil vorteilhaft wichtig sehr wichtig 67 Mehr Berufe und mehr Infos auf www.berufskunde.de 32% 68% Fachangestellte/r für Bäderbetriebe ‹ informieren, beobachten, regeln, dosieren, analysieren, unterrichten, rechnen › Im Sommer wimmelt es im Schwimm- bad von Kindern und Jugendlichen, aber auch Erwachsene genießen die warmen Tage gerne am Wasser.  Fachangestellte für Bäderbetriebe sind für die Überwachung am Schwimmbe- cken zuständig. Falls ein kleiner Schwim- mer Mühe hat oder gar untergeht, sprin- gen sie sofort ins Becken und helfen ihm.  Aber auch Erwachsene können aufgrund von Krämpfen, plötzlicher Übelkeit oder Kreislaufbeschwerden Probleme im Wasser haben. In einem Schwimmbad ist es natürlich laut. Fach- angestellte für Bäderbetriebe müssen sich dennoch jederzeit konzentrieren können und dürfen sich nicht ablenken lassen. Wer diesen Beruf ausüben will, muss nicht nur gut schwimmen, sondern auch Leben retten können. Diese Fach- personen beherrschen deshalb auch das Rettungsschwimmen.  Ebenfalls zur Arbeit der Fachange- stellten für Bäderbetriebe gehört die Kontrolle der Wasserqualität, damit die Gesundheit der Schwimmenden nicht gefährdet wird. Dabei achten sie auch aus Umweltschutzgründen sorgfältig auf die genau richtige Dosierung der Desinfektionsmittel.  Die Fachangestellten für Bäderbe- triebe warten und pflegen zudem zuver- lässig alle Maschinen und Geräte, die sie im Schwimmbad brauchen, bei- spielsweise Desinfektionsanlagen oder Umwälzpumpen. Sie leisten auch Ver- waltungs- und Öffentlichkeitsarbeit: Sie beraten, verkaufen Eintrittskarten und rechnen ab, erstellen Statistiken (Besu- Zutritt Mindestens Hauptschulabschluss; in der Berufsberatung und in Betrie- ben nachfragen. Gute Leistungen inMathematik, Physik und Chemie sind von Vorteil. Ausbildungsdauer 3 Jahre (öffentlicher Dienst): duale Ausbildung Betrieb/Berufsschule. Ein Teil davon darf auch im Aus- land absolviert werden. Die Ausbildung kann ebenso in einer Schule erfolgen; hierbei muss die Abschlussprüfung bei der zuständigen Kammer abge- legt werden und genügend Praxis gewährleistet sein. Sonnenseite Ein sehr vielseitiger Beruf mit Men- schen, Technik, Wasser, Sonne, Sport! Schattenseite Man darf keine Sekunde vergessen, dass Leben in Gefahr sein kann! Dazu Schichtarbeit, Ganzjahres- betrieb und Wochenenddienste. Vorurteil »Wasser, Sonne, Sport – das ist doch keine Arbeit, das sind bezahlte Ferien!« Realität Die Fachangestelltenmüssen 100% Leistung und Verantwortungsbe- reitschaft bringen. Leben und Tod hängen von der Reaktionsschnel- ligkeit und demVerantwortungsbe- wusstsein der Fachangestellten ab. Was, wozu? Damit alle Schwimmenden ung- estört ihre Runden im Becken ziehen können, regelt der Fach­ angestellte den Schwimmbetrieb. Jugendliche, die trotz Verbot quer von der Seite ins Becken springen, werden ermahnt. Damit die Besucher ohne gesund- heitliches Risiko baden können, dosiert die Fachangestellte für Bäderbetriebe sorgfältig die rich- tige Menge Desinfektionsmittel. Damit sich ein Unfall nachMöglich- keit nicht wiederholt, schreibt der Fachangestellte für Bäderbetriebe einen Bericht und behebt – falls er das kann – die Unfallursache bzw. den Schaden. Damit die Besucherinnen wissen, dass demnächst ein Schwimm- oder Gesundheitskurs stattfindet, legt die Fachangestellte für Bäderbetriebe überall Informationsblätter auf. Entwicklungsmöglichkeiten Sportökonom/in, Sportpädagoge/-gogin Fachwirt/in – Sport, European Master of Health and Fitness Meister/in – Bäderbetriebe Fachangestellte/r für Bäderbetriebe Fähigkeit zu länger dauernder Wachsamkeit (Konzentration) Fähigkeit zum Umgang mit Menschen Freude am Schwimmen Gepflegtes Äußeres Gute Konstitution, Belastbarkeit Hygienebewusstsein Reaktionsschnelligkeit, Flexibilität Teamfähigkeit Technisches Verständnis Verantwortungsbewusstsein cher Bad/Schwimmkurse), organisieren »Tage der offenen Tür«, stellen Spiel- und Fitnessangebote zusammen oder setzen Informationsblätter auf.

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