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Mehr Berufe und mehr Infos auf www.berufskunde.de Anforderungsprofil vorteilhaft wichtig sehr wichtig 33 10% 90% Automobilkaufmann/-frau ‹ verhandeln, organisieren, kalkulieren, abwickeln, abrechnen, bestellen › Der Automobilkaufmann und die Auto- mobilkauffrau haben eine vielseitige Arbeit. Sie führen den gesamten kauf- männischen Bereich eines Autohauses, nehmen Aufträge an, vergeben auch selbst Aufträge und überwachen deren Abwicklung. Damit sie die Preise richtig berechnen können, beobachten sie kon- stant den Automarkt, und zwar regional wie auch überregional.  Automobilkaufleute vergeben unter anderem Termine für die Servicean- nahme, machen die Werkstattabrech- nung sowie die Buchhaltung und sorgen dafür, dass immer genügend Ersatzteile vorhanden sind.  In Beratungsgesprächen bieten Auto- mobilkaufleute zum Beispiel Wartungs- oder Leasingverträge an, bearbeiten aber auch Anfragen und Reklamationen. ImKundendienst erinnern sie die Kunden zur richtigen Zeit an die TÜV-Kontrolle.  Automobilkaufleute kümmern sich nicht nur um den Einkauf und Verkauf, sondern auch um genügend Prospekt- material, das sie den Kundinnen und Kunden mitgeben können. Sie erstellen Rechnungen und Abrechnungen für Provisionen und verfolgen strikt die Ein- haltung der Umsatzziele. Drohen diese nicht erreicht zu werden, leiten sie ent- sprechende Maßnahmen ein.  Es ist nicht zuletzt der betriebswirt- schaftlichen Leistung und der Umsicht der Automobilkaufleute zu verdanken, wenn in einem Autohaus die Geschäfte florieren. Die zunehmenden Entwick- lungen im Bereich Digitalisierung und Vernetzung sind vermehrt in den beruf- lichen Alltag der Automobilkaufleute integriert, die sich vor allem imVerkaufs- raum auch digital unterstützen lassen. Zutritt Mindestens Realschulabschluss; in der Berufsberatung und in Betrie- ben nachfragen. Ausbildungsdauer 3 Jahre (Industrie + Handel): duale Ausbildung Betrieb/Berufsschule. Sonnenseite Viel Abwechslung – immer wieder neue Kunden, immer wieder neue Modelle und Serviceleistungen. Schattenseite Anspruchsvolle, reklamierende oder unentschlossene Kunden können viel Geduld abverlangen oder ner- venaufreibend sein. Vorurteil »Ein bisschen Werbung, ein paar Zahlen vergleichen – was ist das schon!« Realität Wie jeder andere Betrieb, muss auch ein Autohaus sich finanziell lohnen. Ein paar Zahlen vergleichen oder die Realität verzerren bringt nichts, solange nicht handfeste Argumente einhergehen. Der Vergleich muss systematisch und umfassend erfol- gen, soll er aussagekräftig sein und mögliche Käufer überzeugen. Was, wozu? Damit der Betrieb nicht in Zahlungs- schwierigkeiten gerät, verschafft sich der Automobilkaufmann regel- mäßig einen Überblick über das Budget und Rechnungswesen. Damit im Betrieb alles glatt läuft, kümmert sich die Automobilkauf- frau um alle Bereiche hinter den Kulissen: Lagerbestand, Ersatzteile, Bestellungen, Belege, Personal und vieles mehr. Damit sich die Kunden in Ruhe zu Hause noch einmal die verschiede- nen Automobile ansehen können, um zu einer Kaufentscheidung zu gelangen, sorgt der Automobilkauf- mann dafür, dass immer genügend Prospekte aufliegen. Damit die Kundschaft über die neusten Automodelle und Ange- bote informiert ist, organisiert die Automobilkauffrau auchmal einen Tag der offenen Tür. Damit die Kunden verschiedene Alternativen zur Barzahlung beim Autokauf erhalten, errechnet der Automobilkaufmann Leasing- und Finanzierungsangebote mit klaren Monats-, Jahres- und Endpreisanga- ben bzw. Ratenzahlungen. Entwicklungsmöglichkeiten Bachelor of Arts – Handel, Unternehmer/in Geschäftsführer/in Abteilungsleitung, geprüfte/r Automobilverkäufer/in, Betriebswirt/in, Betriebsleiter/in Automobilkaufmann/-frau Freude an Autos Gepflegte Erscheinung Gut zuhören können Gute Ausdrucksfähigkeit Gutes Gedächtnis Gutes Kalkulieren Kostenbewusstsein Kundenorientierung Selbstsicherheit Technisches Verständnis

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