Berufskatalog 2023 des Berufskunde-Verlags

Mehr Berufe und mehr Infos auf www.berufskunde.de Anforderungsprofil vorteilhaft wichtig sehr wichtig 33 65% 35% Automobilkaufmann/-frau ‹  verhandeln, organisieren, kalkulieren, abwickeln, abrechnen, bestellen › Der Automobilkaufmann und die Automobilkauffrau haben eine vielseitige Arbeit. Sie führen den gesamten kaufmännischen Bereich eines Autohauses, nehmen Aufträge an, vergeben auch selbst Aufträge und überwachen deren Abwicklung. Damit sie die Preise richtig berechnen können, beobachten sie konstant den Automarkt, und zwar regional wie auch überregional. Automobilkaufleute vergeben unter anderem Termine für die Serviceannahme, machen die Werkstattabrechnung sowie die Buchhaltung und sorgen dafür, dass immer genügend Ersatzteile vorhanden sind. In Beratungsgesprächen bieten Automobilkaufleute zum Beispiel Wartungs- oder Leasingverträge an, bearbeiten aber auch Anfragen und Reklamationen. ImKundendienst erinnern sie die Kunden zur richtigen Zeit an die TÜV-Kontrolle. Automobilkaufleute kümmern sich nicht nur um den Einkauf und Verkauf, sondern auch um genügend Prospektmaterial, das sie den Kundinnen und Kunden mitgeben können. Sie erstellen Rechnungen und Abrechnungen für Provisionen und verfolgen strikt die Einhaltung der Umsatzziele. Drohen diese nicht erreicht zu werden, leiten sie entsprechende Maßnahmen ein. Es ist nicht zuletzt der betriebswirtschaftlichen Leistung und der Umsicht der Automobilkaufleute zu verdanken, wenn in einem Autohaus die Geschäfte florieren. Die zunehmenden Entwicklungen im Bereich Digitalisierung und Vernetzung sind vermehrt in den beruflichen Alltag der Automobilkaufleute integriert, die sich vor allem imVerkaufsraum auch digital unterstützen lassen. Zutritt Mindestens Realschulabschluss; in der Berufsberatung und in Betrieben nachfragen. Ausbildungsdauer 3 Jahre (Industrie + Handel): duale Ausbildung Betrieb/Berufsschule. Sonnenseite Viel Abwechslung – immer wieder neue Kunden, immer wieder neue Modelle und Serviceleistungen. Schattenseite Anspruchsvolle, reklamierende oder unentschlossene Kunden können viel Geduld abverlangen oder nervenaufreibend sein. Vorurteil »Ein bisschen Werbung, ein paar Zahlen vergleichen – was ist das schon!« Realität Wie jeder andere Betrieb, muss auch ein Autohaus sich finanziell lohnen. Ein paar Zahlen vergleichen oder die Realität verzerren bringt nichts, solange nicht handfeste Argumente einhergehen. Der Vergleich muss systematisch und umfassend erfolgen, soll er aussagekräftig sein und mögliche Käufer überzeugen. Was, wozu? Damit der Betrieb nicht in Zahlungsschwierigkeiten gerät, verschafft sich der Automobilkaufmann regelmäßig einen Überblick über das Budget und Rechnungswesen. Damit im Betrieb alles glatt läuft, kümmert sich die Automobilkauffrau um alle Bereiche hinter den Kulissen: Lagerbestand, Ersatzteile, Bestellungen, Belege, Personal und vieles mehr. Damit sich die Kunden in Ruhe zu Hause noch einmal die verschiedenen Automobile ansehen können, um zu einer Kaufentscheidung zu gelangen, sorgt der Automobilkaufmann dafür, dass immer genügend Prospekte aufliegen. Damit die Kundschaft über die neusten Automodelle und Angebote informiert ist, organisiert die Automobilkauffrau auchmal einen Tag der offenen Tür. Damit die Kunden verschiedene Alternativen zur Barzahlung beim Autokauf erhalten, errechnet der Automobilkaufmann Leasing- und Finanzierungsangebote mit klaren Monats-, Jahres- und Endpreisangaben bzw. Ratenzahlungen. Entwicklungsmöglichkeiten Bachelor of Arts – Handel, Unternehmer/in Geschäftsführer/in Abteilungsleitung, geprüfte/r Automobilverkäufer/in, Betriebswirt/in, Betriebsleiter/in Automobilkaufmann/-frau Freude an Autos Gepflegte Erscheinung Gut zuhören können Gute Ausdrucksfähigkeit Gutes Gedächtnis Gutes Kalkulieren Kostenbewusstsein Kundenorientierung Selbstsicherheit Technisches Verständnis

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