Berufskatalog -K- des Berufskunde-Verlags

Mehr Berufe und mehr Infos auf www.berufskunde.de Anforderungsprofil vorteilhaft wichtig sehr wichtig 31 100% 0% Asphaltbauer/in ‹messen, skizzieren, mischen, erhitzen, beschichten, abdichten › Täglich fahren oder gehen wir über die Arbeitsprodukte des Asphaltbau- ers und der Asphaltbauerin, denn fast jede Straße, jede Brücke, jeder Boden oder Estrich wurde unter ihrer Mitwir- kung geschaffen. Die beiden Baustoff- mischungen, die sie dabei verwenden, sind Asphaltmastix und Gussasphalt. Meist werden diese Mischungen vor ihrer Verarbeitung erhitzt.  Damit die Asphaltbauer jeweils die beste Nutzung ihrer Materialien gewähr- leisten können, berücksichtigen sie die Art der zukünftigen Belastung: ob die Straße oder Brücke beispielsweise von Menschen oder Autos benutzt wird und wie stark sie beansprucht wird. Auch Witterungseinflüsse werden miteinbe- zogen, ebenso wie die Alterung.  Asphaltbauerinnen schützen auch Böden von Werkhallen durch sachge- rechtes Abdichten gegen Regen oder Bodenfeuchtigkeit. Zutritt Mindestens Hauptschulabschluss; in der Berufsberatung und in Betrie- ben nachfragen. Ausbildungsdauer 3 Jahre (Industrie): duale Ausbil- dung, einerseits im Betrieb, ande- rerseits in der Berufsschule. Man kann die Ausbildung auch in zwei Stufen absolvieren: in den ersten 2 Jahren zum/zur Tiefbau- facharbeiter/in (Grundbildung), danach 1 Jahr zum/zur Asphalt- bauer/in (Vertiefungsausbildung). Sonnenseite Die Asphaltbauer sorgen für den Unterhalt und den Ausbau eines leistungsfähigen Straßennetzes – das ist eine wichtige, aber auch befriedigende Arbeit! Schattenseite Hitze, Kälte und Lärm; dazu Schicht- arbeit und oft wechselnde Arbeits- orte können einem zusetzen. Vorurteil »Lärm und Schichtarbeit! Was soll denn daran attraktiv sein?« Realität Vieles! Über Asphalt muss man viel lernen, um ihn richtig einzusetzen. Ohne Asphalt gäbe es sehr viele wichtige Verbindungsstraßen, Brü- cken oder funktionstüchtigeWerk- hallen gar nicht! DieWichtigkeit der Arbeit machen Lärm und Schicht- arbeit zweitrangig. Was, wozu? Damit all die Straßen einer Stadt, Autobahnen, Einfahrten, Gehsteige, Garagen und auch kleinere Fahr- wege hochwertige Deckflächen erhalten, überzieht sie der Asphalt- bauer mit Asphalt. Damit Brücken besser gegen Wit­ terungsabnutzung geschützt sind und somit die Lasten des täglichen Verkehrs länger tragen können, legt die Asphaltbauerin Dichtungs-, Schutz- und Deckschichten. Damit keine Bodenfeuchtigkeit oder Oberflächenwasser infolge Regen- oder Schneeschauer in Indus­ triehallen oder Keller eindringt, dichtet sie der Asphaltbauer sorg- fältig und fachgerecht ab. Damit in allen Bereichen der Bau- arbeit, im Hoch- und Tiefbau wie im Industrie- und Brückenbau, Abdichtungen gelegt werden, ist die Asphaltbauerin auf diese Arbei- ten spezialisiert. Entwicklungsmöglichkeiten Unternehmer/in, Master of Civil Engineering Öko-Baumeister/in, Franchisenehmer/in Bautechniker/in, Bauführer/in, Bachelor of Civil Engineering Ausbilder/in, Berufsschullehrer/in, Polier/in Asphaltbauer/in, Vorarbeiter/in, Werkpolier/in, Industriemeister/in Bau Asphaltbauer/in Flexibilität Freude an der Arbeit im Freien Freude an Maschinen Gutes Augenmaß Handwerkliche Geschicklichkeit Organisationstalent Robuste Konstitution Teamfähigkeit Technisches Verständnis Umsicht

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