Berufskatalog -K- des Berufskunde-Verlags

Mehr Berufe und mehr Infos auf www.berufskunde.de Anforderungsprofil vorteilhaft wichtig sehr wichtig 27 Verantwortungsbewusstsein Soziales Wesen Praktisches Geschick Mobilität Körperlich belastbar Hygienebewusstsein Gewandtheit im Umgang mit Ämtern Geduld Flinkheit Beobachtungsgabe Entwicklungsmöglichkeiten Geschäftsleitung, Heimleitung Fachaltenpfleger/in (mit drei Fachrichtungen) Pflegefachmann/-frau Fachkraft für Hygiene Einsatz in Ambulanten Diensten Einsatz mit Spezialkenntnissen z. B. Gerontologie und Physiotherapie Altenpflegehelfer/in Alte und gebrechliche Menschen kön- nen oft die einfachsten Dinge nicht mehr alleine bewältigen. Hier springen die Altenpflegehelfer und -helferinnen ein. Sie entlasten die Pflegefachpersonen, indem sie die alten Leute bei den vielen, alltäglichen Verrichtungen unterstüt- zen. Sie bereiten das Essen zu, helfen bei der Nahrungsaufnahme und beim Gehen, falls das noch möglich ist. Bei der Körperpflege übernehmen sie zum Beispiel das Waschen, Kämmen oder Nägelschneiden. Bettlägerige Pflege- bedürftige bringen sie in eine andere Stellung, wechseln ihnen die Inkonti- nenzeinlagen. Sie machen ihnen die Betten, räumen etwas auf oder lesen aus der Zeitung vor. Wenn Verwand- te oder Bekannte zu Besuch kommen, helfen sie den altenMenschen, sich nett herzurichten, oder sie unterstützen sie, sich bei besonderen Anlässen verständ- lich zu machen.  Altenpflegehelfer sind Vermittler zwischen den älteren Menschen und der Außenwelt. Die älteren Leute war- ten deshalb sogar mit Freude auf sie. Teilweise übernehmen sie auch Kor- respondenz, Telefonate oder Behör- dengänge.  Sie sind unter anderem in Alten- und Pflegeheimen beschäftigt, bei ambulan- ten Pflegediensten, Seniorenberatungs- stellen oder in privaten Haushalten. ‹ unterstützen, vorlesen, zuhören, aufräumen, waschen › Altenpflegehelfer/in Zutritt Erfolgreicher Hauptschulabschluss. Ausbildungsdauer 1 Jahr bis 3 Jahre Vollzeit- oder Teil- zeitausbildung: Berufsfachschule oder Berufskolleg, je nach Bundes- land anders geregelt. In Bayern heißen die Altenpflege- helfer/innen Pflegefachkräfte, die Ausbildung erfordert eine höhe- re Praxisstundenzahl. In Hamburg gibt es eine anerkannte 2-jähri- ge duale Ausbildung zum/zur Ge- sundheits- und Pflegeassistent/in. Sonnenseite Die Unterstützung von Menschen, die ein Recht darauf haben, inWür- de zu altern, wird mit viel Dankbar- keit belohnt. Schattenseite Die Tätigkeiten in der Pflege kön- nen körperlich sehr anstrengend sein. Vorurteil »Einlagen wechseln, Körper pfle- gen und waschen – kann ich mir nicht vorstellen.« Realität Alte Menschen bringen viel Wissen mit. Man kann von ihnen lernen, in Gesprächen viel erfahren. Und: Wer kümmert sich um dich, wenn du alt bist? Was, wozu? Damit ein Altern in Würde mög- lich ist, unterstützt und betreut der Altenpflegehelfer die alten Menschen in Heimen, aber auch zu Hause. Damit alte Menschen ihren for- dernden Alltag in Sachen Haushalt nicht allein bewältigen müssen, unterstützt sie die Altenpflegehel- ferin dabei, indem sie bei ihnen zu Hause saubermacht oder auch Es- sen zubereitet. Damit alte Menschen nicht ständig allein sind, verbringt der Altenpfle- gehelfer Zeit mit ihnen und liest aus der Zeitung vor, macht ein Brett- oder Kartenspiel oder unterhält sich mit ihnen. Damit Körperpflege und Hygiene- bewusstsein nicht zu kurz kom- men, wäscht und pflegt die Alten- pflegehelferin die altenMenschen, für die sie zuständig ist, kämmt ihnen die Haare oder feilt die Fin- gernägel. Damit bei altenMenschen die gan- zen bürokratischen Belange nicht auf der Strecke bleiben, kümmert sich der Altenpflegehelfer um die Post bzw. Gänge zu den Ämtern und hilft bei der Korrespondenz. keine Angaben keine Angaben

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