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Anforderungsprofil vorteilhaft wichtig sehr wichtig 183 Mehr Berufe und mehr Infos auf www.berufskunde.de 53% 47% Restaurantfachmann/-frau ‹ beraten, zusammenstellen, einschenken, servieren, kassieren, abrechnen › Jeder, der schon einmal in einem Res­ taurant war, weiß die flinke und auf- merksame Bedienung durch den Res­ taurantfachmann und die Restaurant- fachfrau zu schätzen.  Gute Restaurantfachleute können den Gast genau über alle Gerichte in- formieren, Vor- und Nachspeisen und die passenden Weine empfehlen. Da manche Gäste nicht so entscheidungs- freudig sind, sind Restaurantfachleute mit einer guten Portion Geduld und Gelassenheit gut beraten.  Auch mit Reklamationen müssen sie geschickt umgehen können. Da sie die- jenigen sind, mit denen die Gäste di- rekt in Kontakt kommen, hängt der Erfolg eines Restaurants auch viel von ihrer Arbeitsweise ab – auch wenn sie die Speisen nicht selber gekocht haben und das Restaurant nicht selber leiten. Wenn Restaurantfachleute eine Station führen, organisieren sie dort den Servi- ceablauf, rechnen die Tageseinnahmen ab, rechnen Währungen um und ertei- len auch einfache Auskünfte in einer Fremdsprache.  Restaurantfachleute planen auch Festlichkeiten und Veranstaltungen und sprechen diese mit den Kunden ab. Sie stellen Menüs mit passenden Getränken zusammen, führen organi- satorische Vorarbeiten durch und wir- ken schließlich bei der Ausrichtung der Festlichkeiten mit.  Sie leisten ihren Haupteinsatz natür- lich immer dann, wenn die Leute ausge- hen und sich etwas gönnen möchten: also am Abend, am Wochenende und an Feiertagen. Zutritt Mindestens Hauptschulabschluss; in der Berufsberatung und in Be- trieben nachfragen. Mittlerer Bil- dungsabschluss vorteilhaft. Ausbildungsdauer 3 Jahre (Industrie und Handel): duale Ausbildung Betrieb/Berufs- schule. Stufenausbildung: 1 Jahr nach Fachkraft im Gastgewerbe. Sonnenseite Restaurantfachleute haben täglich mit vielen Gästen zu tun. Dank ihrer gewandten und umsichtigen Bedienung haben die Gäste noch mehr Freude am Essen und Trinken. Schattenseite Die Beanspruchung in den Stoß- zeiten ist hoch: Restaurantfach- leute sollten am liebsten an allen Tischen gleichzeitig sein. Vorurteil »Den Gästen kann man es doch nie recht machen!« Realität Die meisten Gäste honorieren eine kompetente Bedienung sehr. Ein- satzfreudige Restaurantfachleute haben bald einmal ihre trinkgeld- freudigen Stammkunden. Was, wozu? Damit sich die Gäste sofort wohl fühlen, wenn sie das Restaurant betreten, bereitet der Restaurant- fachmann alle Tische vor, indem er sie sorgfältig eindeckt. Damit die Gäste ihr Menü wählen können, bringt ihnen die Restau- rantfachfrau die Speisekarte. Damit die Gäste zusätzliche Wün- sche äußern können, schaut der Restaurantfachmann möglichst viel zu seinen Gästen hin, damit er so- fort merkt, wenn sich jemand an ihn wenden möchte. Damit sich benutztes Geschirr nicht auf dem Tisch ansammelt, räumt es die Restaurantfachfrau immer rechtzeitig ab. Damit auch Kleinkinder gut am Tisch Platz nehmen können, bringt der Restaurantfachmann spezielle Kinder-Hochstühle. Damit der Tisch für die nächsten Gäste wieder attraktiv ist, wech- selt die Restaurantfachfrau die be- schmutzte Tischdecke aus. Entwicklungsmöglichkeiten Selbständige/r Unternehmer/in Directeur de Restaurant, Manager/in Chef de Rang, Chef de Restaurant Büfettier, Etagen- u. Zimmerkellner/in, Sommelier/Sommelière (Weinkellner/in), Schiffskellner/in, Zahlkellner/in (Spezialisierungen) Restaurantfachmann/-frau Belastbarkeit Fremdsprachenkenntnisse Freude an Kontakt mit Menschen Gesundheit, Schnelligkeit Gutes Gedächtnis Höflichkeit Ordnungssinn Umsicht Verschwiegenheit Widerstandsfähige Konstitution

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