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Anforderungsprofil vorteilhaft wichtig sehr wichtig 178 15% 85% Produktions- mechaniker/in – Textil ‹ einrichten, regulieren, ausfindig machen, ausmessen, reparieren, überprüfen › Die Textilindustrie stellt verschiedenar- tige Stoffe durch Verschlingen von Fäden zuMaschen her. Daraus werden Pullover, Kleider, Bettwäsche, aber auch Zelte, Seile, Teppiche und vieles mehr gefertigt. Diese Gewebe-Vielfalt hat zu verschie- denen Fachgebieten geführt.  Produktionsmechaniker und Produkti- onsmechanikerin – Textil sorgen für das korrekte Funktionieren der Maschinen und elektronischen Anlagen. Dazu müs- sen sie die Maschinen zuerst für den Produktionsgang einrichten: Manchmal müssen sie dazumehrere Hundert Fäden einziehen und kein einziger von ihnen darf verdreht sein!  Produktionsmechaniker und Produk- tionsmechanikerin regulieren Einstellun- gen, werfen die Maschine an und über- wachen dann die Fertigung. Wenn auch nur ein Faden reißt, muss die Maschine sofort gestoppt und der Faden neu ein- gefädelt werden. Daneben warten und reparieren die Maschinen und rüsten sie bei Bedarf auch um. Gutes Augenmaß und Stehvermögen sind dabei diesem Beruf vorteilhaft.  Produktionsmechaniker – Textil ken- nen sechs Fachgebiete, auf die sie sich spezialisieren können: Spinnerei, Tuf- ting, Vliesstoff, Weberei, Bandwebe- rei, Maschenindustrie. Zutritt Abgeschlossene Hauptschule. Ausbildungsdauer 3 Jahre (Industrie): duale Ausbil- dung Betrieb/Berufsschule. Sonnenseite Der Produktionsmechaniker – Textil kann sich immer wieder mit neuen Aufgaben befassen, denn jeder Pro- duktionslauf ist anders. Mit dem Lösen der täglich anfallenden prak- tischen Probleme trägt er wesent- lich zur Produktqualität bei. Schattenseite Im Produktionsraum, demArbeits- platz der Produktionsmechanike- rin – Textil, ist es ziemlich laut. Vorurteil »Der Produktionsmechaniker – Tex- til eignet sich so ein spezielles Fach­ wissen an, dass er kaumweiterfüh- rende Berufsmöglichkeiten hat.« Realität Der Produktionsmechaniker – Tex- til erhält während der Ausbildung ein breites Basiswissen. Nach dem Lehrabschluss stehen ihm Arbeits- möglichkeiten sowohl in der Textil- als auch in der Textilmaschinen-In- dustrie offen. Außerdembieten sich ihm interessante Weiterbildungs- möglichkeiten. Was, wozu? Damit die Maschine für jeden Pro­ duktionsdurchlauf funktionstüchtig ist, ersetzt der Produktionsmecha- niker – Textil alle abgenutzten Teile, bevor er die Maschine einrichtet. Damit bei einer Störung eine mög- lichst geringe Verzögerung für die Produktion entsteht, sucht die Pro­ duktionsmechanikerin – Textil sofort die Störungsquelle und behebt den Schaden. Dabei setzt sie auchMess- geräte ein. Damit das Endprodukt in Qualität, Menge und Maßen den Vorgaben entspricht, berücksichtigt der Pro- duktionsmechaniker – Textil beim Einrichten der Anlage die Eigen- schaften des spezifischen Rohma- terials. Damit die Produktionsmechanike- rin – Textil für jedes Produktionspro- gramm die Maschine korrekt ein- stellen kann, muss sie die jeweiligen Arbeitsgänge ganz genau kennen. Damit die Maschinen und Anlagen möglichst lange eingesetzt werden können, wartet sie der Produktions- mechaniker – Textil in regelmäßigen Abständen. Entwicklungsmöglichkeiten Bachelor of Engineering Spinnerei-, Zwirnerei- oder Weberei-Techniker/in Spinnerei-, Zwirnerei- oder Weberei-Meister/in Produktionsmechaniker/in – Textil Freude an textilen Materialien Freude und Interesse an Maschinen Gutes Seh- und Farbunterscheidungsvermögen Handwerkliches Geschick Interesse für die Elektronik Praktische Veranlagung Selbständigkeit Teamfähigkeit Verantwortungsbewusstsein Zuverlässigkeit

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