Berufskatalog -K- des Berufskunde-Verlags

Anforderungsprofil vorteilhaft wichtig sehr wichtig 161 Mehr Berufe und mehr Infos auf www.berufskunde.de keine Angaben keine Angaben Modedesigner/in ‹ skizzieren, aufzeichnen, zuschneiden, nähen, anprobieren, verändern › Die Modedesignerin und den Mode- designer zeichnet ein ganz besonderes Gespür für Farben, Formen und Stoffe aus! Mit diesem Gespür setzen sie Ideen und Anregungen in zeitgemäße Gestaltmuster um. Der Mode immer einen Schritt voraus, bestimmen sie die neusten Modelle, Farben und Formen.  Modedesignerinnenmüssen eine gute Nase dafür haben, welche Trends die Modewelt aufnehmen wird. Ihre Eindrü- cke und die eigenen Ideen führen zu den ersten Skizzen für eine neue Kollektion.  Das kann eine Kollektion von Damen-, Herren- oder Kinderkleidern sein, von Freizeit- oder Sportbekleidung, Schuhen oder Accessoires. Die Entwürfe müssen auch berücksichtigen, wie verschieden die einzelnen Kunden und Kundinnen sind.  Modedesigner erstellen von denjeni- gen Skizzen, die ihnen für die Kollek- tion geeignet erscheinen, detaillierte Zeichnungen. Danach fertigen sie ein erstes Modell. Dieses verändern und ver- bessern sie immer wieder, bis es genau ihren Vorstellungen entspricht. Erst jetzt wird ein Prototyp, ein Mustermodell, im geplanten Stoff erstellt. Dabei müssen Modedesigner oft auch Schwierigkei- ten bei der Materialverarbeitung lösen. Zutritt 1. Berufsfachschule/Berufskolleg: meist mittlerer Bildungsabschluss; vor Ausbildungsbeginn muss eine Mappemit selbstgefertigtenGestal- tungsarbeiten eingereicht werden. 2. Hochschule: Fachhochschulreife oder Hochschulreife und Bestehen einer Eignungsprüfung (Berlin: Real- schulabschluss). Ausbildungsdauer 2 Jahre: Berufsfachschule oder Berufskolleg; mit Zusatzqualifi- kationen 3 Jahre. 6 – 10 Semes- ter: Studium an einer Fach- oder Kunsthochschule. 3 – 4 Jahre: Bachelorstudium. Sonnenseite Modedesigner können ihre Kreati- vität in die Arbeit einfließen lassen. Die eigenen Ideen umsetzen zu kön- nen, ist eine große Genugtuung. Schattenseite Oft Zeitdruck wegen Terminen, un- regelmäßige Arbeitszeit. Wer auf eigenen Beinen stehen will, muss kämpfen. Vorurteil »Das ist doch ein brotloser Job.« Realität Modedesignerinnen, die nur in einem Couture-Atelier arbeiten möchten, haben es tatsächlich schwer. Arbeit gibt es vor allem in der Bekleidungsindustrie. Was, wozu? Damit dieModedesignerin in ihrem Fachgebiet stets auf dem Laufen- den ist, studiert sie regelmäßig in- und ausländische Journale, schaut sich Fachsendungen an und besucht Messen und Ausstellungen. Damit der Modedesigner für das Modell ein Schnittmuster erarbei- ten kann, erstellt er von der Skizze eine genaue Reinzeichnung mit allen nötigen Farb- und Detailan- gaben. Damit fürs ersteModell nicht teures Material verbraucht werden muss, fertigt es die Modedesignerin in einem speziellen Entwurfsstoff (Moulure). Damit der Modedesigner das am besten geeigneteMaterial für seine Modelle festlegen kann, kennt er die Beschaffenheit der Stoffe und weiß genau, wie jedes Material ver- arbeitet wird. Damit ein Modell nicht wegen eines technischen Problems aus der Kollektion gestrichen werden muss, sucht die Modedesignerin einen anderen Wege, um densel- ben Effekt zu erreichen. Entwicklungsmöglichkeiten Unternehmer/in (eigenes Atelier) Spezialist/in für Sportbekleidung, Mäntel, Bademode usw. Bachelor of Arts – Mode- und Designmanagement oder Raumkonzept und Design Modedesigner/in Durchhaltevermögen Gute Beobachtungsgabe Improvisations- und Experimentierfreudigkeit Interesse am kulturellen Geschehen Interesse für die Mode Neugier Selbständigkeit Sinn für Farben, Formen und Proportionen Technisches Verständnis Zeichnerisches Talent

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