Berufskatalog -K- des Berufskunde-Verlags

Anforderungsprofil vorteilhaft wichtig sehr wichtig 152 60 % 40% Mediengestalter/in Digital und Print ‹ beraten, akquirieren, gestalten, betreuen, kalkulieren, kombinieren › Mediengestalter undMediengestalterin Digital und Print bereiten Informationen auf, gestalten gedruckte oder digitale Medien wie verschiedene Printmedien, Internetseiten, DVDs und Videos.  Dazu entwickeln sie entweder eigene Konzepte oder erarbeiten sie mit den Kunden zusammen, stets und gleichzei- tig in enger Zusammenarbeit mit Redak- teuren, Texterinnen, Fotografen oder auch Grafik-Designern.  Für Mediengestalter Digital und Print gibt es vier Fachrichtungen. Sind sie spe- zialisiert auf »Beratung und Planung«, betreuen sie Kunden im Außendienst. Intern kalkulieren sie Medienprodukte und leiten ganze Projekte.  Mediengestalter im Bereich »Gestal- tung und Technik« befassen sich mit Text und Grafik des gewünschten Mediums, mit der Bildbearbeitung und Konver- tierung.  Mediengestalter »Konzeption und Visualisierung« gestalten zum Beispiel Zeitschriften. Um den Stil der geplan- ten Zielgruppe optimal zu treffen, re- cherchieren sie zuvor sorgfältig. Erst danach verarbeiten sie mediengerecht alle Einzeldaten wie Text, Bild, Grafik, Video und Ton.  Zu guter Letzt gibt es Medienge- stalter und Mediengestalterinnen, die direkt mit den Bereichen »3-D-Grafik, Social Media oder Contentproduktion« zu tun haben – diese gewinnen auf- grund der aktuellen Entwicklungen in der Mediengestaltungen zunehmend an Bedeutung. Zutritt Mindestens guter Hauptschul- oder besser Realschulabschluss, Hochschulreife vorteilhaft. In der Berufsberatung und in Betrieben nachfragen. Ausbildungsdauer 3 Jahre (Industrie und Handwerk): duale Ausbildung Betrieb/Berufs- schule. Durch Wahlqualifikations- einheiten innerhalb der vier Fach- richtungen wird der Beruf noch flexibler. Im zweiten Ausbildungs- jahr kann man sich auf eine der vier Fachrichtungen spezialisieren. Sonnenseite Es ist spannend und anspruchsvoll, ein Konzept für einMedienprodukt von Grund auf zu entwickeln und zu realisieren. Schattenseite Stress durch technische Schwierig- keiten oder Termindruck. Vorurteil »Da kann ich wunderbar mein so- ziales Netzwerk pflegen!« Realität Vielleicht in der Freizeit. Während der Arbeitszeit gilt der ganze Ein- satz den Medienprodukten der Kunden. Was, wozu? Damit die Kunden planen können, wie viel Kosten, Sachmittel und Personal sie für ein bestimmtes Medienprodukt einsetzen müssen, kalkuliert die Mediengestalterin FR Beratung und Planung die Projekt- kosten. Damit sich der Kunde eine Vorstel- lung von seiner gewünschtenWer- bebroschüre machen kann, präsen- tiert ihm der Mediengestalter FR Gestaltung und Technik sein Ge- staltungskonzept am Bildschirm. Damit Kunden ausgewählte Bil- der, Texte, Grafiken oder Klang- vorgaben von anderenMedien auf ihr eigenes Produkt übernehmen können, konvertiert die Medienge- stalterin FR Gestaltung und Technik die Daten gemäß ihrer Wunsch- auswahl. Damit das Produkt des Kunden die gewünschte Endform bekommt, bereitet der Mediengestalter FR Gestaltung und Technik das Aus- gabemedium als Reprografie, Mik­ rografie oder als Digitaldruck vor und stellt je nach Wunsch eine Einzel- oder Serienfertigung her. Entwicklungsmöglichkeiten Bachelor of Engineering, selbständige/r Unternehmer/in Medienfachwirt/in, Techniker/in, Betriebsleitung Gruppenleitung, Abteilungsleitung Mediengestalter/in Digital und Print Flexibilität Freude an Medien Gestalterisches Vermögen Gute Augen Gutes Auffassungsvermögen Kundenorientiertheit Logisches Denken Sorgfalt Teamfähigkeit Technisches Verständnis

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