Berufskatalog -K- des Berufskunde-Verlags

Anforderungsprofil vorteilhaft wichtig sehr wichtig 146 24% 76% Maler/in und Lackierer/in ‹ spachteln, schleifen, zuschneiden, tapezieren, mischen, streichen › Egal, auf was sich die Maler und Lackie- rer bzw. Malerinnen und Lackiererin- nen spezialisiert haben, zu Beginn eines Auftrags gilt es, die Kundschaft gut zu beraten, bspw. über die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten oder die nöti- gen Renovierungs-, Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten. Die Maler und Lackierer kümmern sich zudem um die Wartung und Reinigung der Spritzma- schinen und Lackieranlagen. Es gibt fünf Fachrichtungen.  Maler und Lackiererinnen der Fach- richtung Ausbautechnik und Oberflä- chengestaltung bekleiden Fassaden, Innenwände und Decken mit Trocken- bauelementen. Dazu zählen Dämm-, Gips- oder Fassadenplatten. Zudem tapezieren und gestalten sie Innen- und Außenflächen mit Farben, Putz und Stuck.  Sind die Berufsleute für den Bauten- und Korrosionsschutz verantwortlich, kümmern sie sich um den Schutz und die Sanierung von Gebäuden, Gebäu- deteilen und Anlagen. Sie bemalen und beschichten, dichten Fugen ab und füh- ren die nötigen Korrosions- und Brands- chutzmaßnahmen durch.  Malerinnen und Lackierer, die sich auf die Energieeffizienz und Gestaltungs- technik spezialisiert haben, verhindern durch verschiedene Wärmedämmsys- teme, -stoffe oder -putze den Wärme- verlust von Gebäuden und gestalten damit gleichzeitig die Fassaden und Innenflächen.  In der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung behandeln, beschichten, gestalten und bekleiden die Maler und Lackiererinnen Innenwände, Decken, Böden und Fassaden von Gebäuden. Dabei setzen sie mit verschiedenen Far- ben Akzente, als Farbanstrich, Tapete, Dekorputz oder Stuckatur.  Malerinnen und Lackiererinnen für Kirchenmalerei und Denkmalpflege ermöglichen durch ihre Arbeit, in Kir- chen, Schlössern, Burgen und anderen historischen Gebäuden Kulturgüter wie Gemälde, Decken, Fassaden und Einrich- tungsgegenstände zu erhalten. Zutritt Mindestens Hauptschulabschluss; in der Berufsberatung und in Betrie- ben nachfragen. Ausbildungsdauer 3 Jahre (Handwerk): duale Ausbil- dung Betrieb/Berufsschule. Sonnenseite Der Maler und Lackierer hat einen abwechslungsreichen und verant- wortungsvollen Beruf. Er ist imKon- takt mit demKunden und führt die Arbeit von Anfang bis Ende selb- ständig aus. Schattenseite Der Maler und Lackierer muss die Arbeiten letztlich so ausführen, wie es der Kunde wünscht, auch wenn ihm persönlich eine andere Farbe oder Tapete besser gefallen hätte. Vorurteil »Immer mit Farbklecksen herum- laufen!« Realität Natürlich gibt es ab und zu Farb- spritzer, doch kann der Maler und Lackierer damit professionell umge- hen. Was, wozu? Damit Fenster, Balkontüren, Fassa- den und Zäune gegenWitterungs- einflüsse und Rosten geschützt sind, überzieht sie der Maler und Lackierer mit einemAntikorrosions- Farbanstrich. Damit der neue Farbanstrich nicht wieder abblättert, brennt und schleift die Malerin und Lackiere- rin die alte Farbe vorher gründlich ab und prüft die Untergrundver- träglichkeit. Damit ein Anstrich genau die gewünschte Farbnuance aufweist, mischt der Maler und Lackierer die Farben fachgerecht. Damit Tapeten mit einem kompli- zierten Muster richtig an die Wand kommen, achtet die Malerin und Lackiererin sorgfältig darauf, dass sie die Bahnenmustergerecht anei- nander klebt. Damit die Heizkosten gesenkt wer- den, baut der Maler und Lackierer vor der Farbbeschichtung Dämm- elemente ein. Damit Baudenkmäler und antike Bauten uns und der Nachwelt erhal- ten bleiben, restauriert sie dieMale- rin und Lackiererin historisch genau. Entwicklungsmöglichkeiten Bachelor of Engineering Farben/Chemie, Bachelor of Arts BWL – Handwerk, Unternehmer/in Techniker/in, Restaurator/in Maler- und Lackierermeister/in Tapetenspezialist/in, Schriftenmaler/in, Fahrzeuglackierer/in, Anstrichtechniker/in, Theatermaler/in, Werbemaler/in, Vorarbeiter/in Maler/in und Lackierer/in Anpassungsfähigkeit Ausdauer Freude am Kundenkontakt Gesunde Atmungsorgane Gutes Geruchs- und Farbsehvermögen Handfertigkeit Höflichkeit, Ehrlichkeit Keine Allergien Schwindelfreiheit Sinn für Gestaltung

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