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Anforderungsprofil vorteilhaft wichtig sehr wichtig 139 Mehr Berufe und mehr Infos auf www.berufskunde.de 97% 3% Konstruktions- mechaniker/in ‹ planen, falzen, schweißen, umbördeln, anreißen, spanen, biegen › Der Konstruktionsmechaniker und die Konstruktionsmechanikerin fertigen und reparieren zum Beispiel Entlüf- tungsschächte, Karosserien oder Kes- sel, Aufzüge, Geländer oder Brücken. Sie verarbeiten Metalle wie Aluminium, Kupfer, Nickel und Edelstahl, aber auch Kunststoff und Nichtmetalle und setzen sie in schwierigste Formen um.  Konstruktionsmechaniker erstellen die Skizzen und Zeichnungen zum Teil selbst, programmieren sie am Compu- ter (CAD) und schneiden die Metalle daraufhin mit Laser oder Stanzmaschi- nen aus. Dabei gehen sie sorgfältig und verantwortungsbewusst vor, halten sich an die Maßgenauigkeit und die Sicher- heitsbestimmungen. Jede Arbeit muss genau geplant, organisiert und doku- mentiert werden. Der Konstruktions- mechaniker markiert alle Teile bei der systematischen Demontage sorgfältig, so dass sie nach der Instandsetzung wieder richtig in ihre Baugruppen ein- gebaut werden können.  Die Arbeit ist abwechslungsreich: Montagearbeiten, Instandsetzungen und Produktion. Schweißarbeiten wer- den sorgfältig auf Qualität geprüft: In den Bruchproben dürfen zum Beispiel keine Risse, Schlackeneinschlüsse oder Poren sein. Zutritt Gut abgeschlossene Hauptschule mit guten Leistungen inMathema- tik und Physik. Ausbildungsdauer 3,5 Jahre (Industrie). Duale Aus- bildung Betrieb/Berufsschule, mit mind. einer der folgenden Vertie- fungen: Ausrüstungstechnik, Fein- blechbau-, Schiffbau-, Schweiß- technik, Stahl- und Metallbau. Sonnenseite Die Berufsleute sind beim Fertigen einer Konstruktion meist vom An- fang bis zum Ende dabei. Damit sehen sie das Ergebnis ihrer Leis- tungen. Die Arbeit ist anspruchs- voll und abwechslungsreich. Schattenseite Das Bearbeiten von Metall geht nicht ohne Lärm ab. Bei Schweiß- arbeiten und Oberflächenbehand- lungen müssen Hände und Gesicht geschützt werden. Vorurteil »Endlich ein Beruf, der nichts mit Computern zu tun hat!« Realität Auch die Umform- und Zuschnei- demaschinen sind computerun- terstützt. Die Digitalisierung der Arbeitsprozesse nimmt sogar zu. Was, wozu? Damit die Halbzeuge (Bleche und Profile) zu Bauteilen weiterverar- beitet werden können, kennzeich- net sie der Konstruktionsmecha- niker gemäß den Zeichnungen mit Anrisslinien. Damit die Halbzeuge maßgerecht zugeschnitten werden, geht die Konstruktionsmechanikerin mit ihrer Schere oder Maschinensäge genau den angezeichneten Kon- turen entlang. Damit die aus den Abwicklungen hergestellten geometrischen For- men zusammenhalten, verbindet sie der Konstruktionsmechaniker mit Stiften, Bolzen oder Schrauben maßgenau. Damit beim Schweißen nicht durch Wärmeverzug unbrauchbare Kons- truktionen entstehen, schweißt die Konstruktionsmechanikerin in ganz bestimmten Schrittfolgen. Damit der Konstruktionsmechani- ker seine Arbeit fachgerecht aus- führen kann, muss er die Eigen- schaften und Anwendungen aller Werkstoffe gut kennen. Entwicklungsmöglichkeiten Bachelor of Engineering, eigenes Unternehmen Techniker/in, Technische/r Betriebswirt/in Industriemeister/in – FR Mechatronik Gruppenführung, Ausbildung Konstruktionsmechaniker/in Flexibilität Freude an Maschinen Freude an Metallen Genauigkeit Gutes räumliches Vorstellungsvermögen Praktisches Geschick Teamfähigkeit Verantwortungsbewusstsein Verständnis für technische Prozesse Zuverlässigkeit

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