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Anforderungsprofil vorteilhaft wichtig sehr wichtig 138 79% 21% Konditor/in ‹mischen, ausstechen, backen, füllen, bestreichen, garnieren, verzieren › Was wäre eine Hochzeit ohne Torte, Ostern ohne Schokoladenhasen, die Sommerzeit ohne Eis!  Die feinen Leckereien der Konditorin und des Konditors kennenwir. Sie stellen Torten, Kuchen, Feingebäck, Pasteten und vieles mehr her. Pasteten füllen sie mit einer Fleisch- oder Käsemischung.  Das Zubereiten von Speiseeis gehört ebenfalls in ihr Gebiet. Zudem verarbei- ten Konditorinnen vor allemSchokolade, Marzipan, Nougat, Kokosraspel, Fon- dant, Krokant, Nüsse und Zucker. Damit stellen sie die verschiedenen Pralinen, Schokoladefiguren (z. B. Osterhasen) und hauseigenen Spezialitäten her. Oft garnieren oder glasieren sie ihre lecke- ren Produkte, um sie noch appetitlicher zu gestalten. Auch die feinen Rahmka- ramels entstehen unter ihren Händen.  Für gewisse Arbeiten, etwa das Aus- rollen des Teiges oder Überziehen der Kekse mit Schokolade, werdenmoderne Maschinen eingesetzt. Eine Erleichterung der Arbeit ist auch die elektronische Steu- erung des Backofens. Zutritt Mindestens Hauptschulabschluss; in der Berufsberatung und in Betrie- ben nachfragen. Ausbildungsdauer 3 Jahre (Handwerk): duale Ausbil- dung Betrieb/Berufsschule. Sonnenseite Das Angebot des Konditors ist viel- fältig, die Arbeit dementsprechend abwechslungsreich. Es stehen dem Konditor auch im Ausland interes- sante Arbeitsmöglichkeiten offen, umBerufserfahrungen zu sammeln. Schattenseite Der Konditor muss eventuell mit unregelmäßiger Arbeitszeit rech- nen. Viele Betriebe arbeiten am Sonntag, einzelne führen auch Schichtarbeit. Die Zeit vor Feier- tagen ist wegen größeren Bestel- lungen oder Sonderwünschen oft hektisch. Vorurteil »Konditoreien sind, wie alle klei- nen Geschäfte, vom Ladensterben bedroht. Die Berufsmöglichkeiten sind also eingeschränkt.« Realität Die Leckereien des Konditors sind gefragt: Es sind gerade die haus- gemachten Spezialitäten, die oft beliebt sind. Der Aufbau eines eigenen Geschäftes ist durchaus möglich, verlangt allerdings eini- gen Einsatz. Viele Betriebe führen zusammenmit demGeschäft einen eigenen Tea Room oder ein Res- taurant. Was, wozu? Damit der Kunde oder die Kundin in der Konditorei täglich frische Back- waren erhält, beginnt der Konditor früh morgens mit der Arbeit. Damit die verschiedenartigen Back­ waren nicht zu teigig, nicht zu dun- kel, sondern genau richtig durch- gebacken und knusprig werden, überwacht der Konditor laufend den Backofen. Damit ein feierlicher Anlass in »süßer Erinnerung« bleibt, bäckt und verziert der Konditor eine besondere Torte, zum Beispiel eine mehrstöckige Hochzeitstorte oder eine Jubiläumstorte. Damit wir den Alltag von Freunden und Bekannten zwischendurchmal versüßen können, stellt der Kon- ditor lustige Schokoladefiguren und andere verlockende Süßigkei- ten her. Damit man auch zwischendurch sei- nen Hunger mit etwas Herzhaftem stillen kann, bäckt der Konditor ver- schiedene Brötchen und füllt siemit Fleisch und anderen feinen Zutaten. Entwicklungsmöglichkeiten Unternehmer/in, Lebensmittelingenieur/in Wirt/in, Lebensmitteltechniker/in Meister/in, Lehrer/in an Berufsschulen Konditor/in in der Industrie, im Krankenhaus, im Hotel usw. Bäcker/in, Bonbonmacher/in, Koch/Köchin (Zusatzausbildungen) Konditor/in Exakte Arbeitsweise Formen- und Farbensinn Freude am Zeichnen und Schönschreiben Gute Konstitution Guter Geschmackssinn Handgeschicklichkeit Keine Hautallergien Organisationstalent Persönliche Hygiene, Sauberkeit Teamfähigkeit

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