Berufskatalog 2023 des Berufskunde-Verlags

Anforderungsprofil vorteilhaft wichtig sehr wichtig 127 Mehr Berufe und mehr Infos auf www.berufskunde.de 84% 16% Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement ‹  analysieren, entwickeln, präsentieren, beraten, verkaufen, schulen › Wo immer große Datenmengen im kaufmännischen Bereich anfallen, setzt die Arbeit der Kaufleute für Digitalisierungsmanagement an: Ihre Aufgabe ist es, sie alle bestmöglich elektronisch erfassbar und abrufbar zu machen. Dazu müssen sie natürlich die Abläufe und Problemvorgänge in Buchhaltung, Lagerverwaltung und Kundenerfassung genau verstehen und jeweils entscheiden, mit welcher Programmiersprache die Aufgabe am besten zu bewältigen ist. Natürlich beachten sie dabei auch immer die Vorschriften des Datenschutzes und der Informationssicherheit. In der Industrie zum Beispiel optimieren die Kaufleute für Digitalisierungsmanagement durch IT-Unterstützung die Bestellung der notwendigen Rohstoffe und die Belegung der Maschinen oder sie nehmen statistische Auswertungen von Werbemaßnahmen vor. In Handelsbetrieben wiederum sorgen sie für eine Optimierung der Lagerhaltung: So sind immer ausreichend Artikel vorhanden, und Verfallsdaten wie auch Auslieferungstermine werden gespeichert. Damit ist jederzeit ein Überblick gewährleistet, Bestellungen und Lieferungen laufen reibungslos. Zutritt Mindestens Hauptschulabschluss. Abschluss einer Höheren Handelsschule oder Fachoberschule für Wirtschaft ist sehr zu empfehlen. Ausbildungsdauer 3 Jahre (Industrie + Handwerk): duale Ausbildung Betrieb/Berufsschule. Sonnenseite Diese Berufsleute sind immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert, die Initiative, aber auch Beharrungsvermögen erfordern. Schattenseite Es kann mitunter hektisch werden. Die Zusammenarbeit mit kritischen Kunden ist manchmal beschwerlich. Im Vertrieb kann das viele Umherfahren anstrengend werden. Vorurteil »Das ist weder Fisch noch Vogel – kein richtiger Kaufmann, aber auch kein richtiger IT-Fachmann!« Realität Gerade die Schnittstelle zwischen kaufmännischem Fachwissen und der Umsetzung der Probleme in abrufbare, übermittelbare Elektronik war bisher oft nur schwer zu besetzen. Der Informatikkaufmann deckt diese Schnittstelle heute genau ab. Was, wozu? Damit die Lösungswege für ein bestimmtes Problem übersichtlich dargestellt sind, zeichnet die Kauffrau für Digitalisierungsmanagement einen Programmablaufplan (Strukturogramm). Damit der Kaufmann für Digitalisierungsmanagement erfährt, ob sein Programmbereits fehlerfrei arbeitet oder noch Fehler aufweist, prüft er es in der Testphase gründlich. Damit spätere Änderungen am Programm ohne großen Aufwand durchführt werden können, erstellt die Kauffrau für Digitalisierungsmanagement nach der Umsetzung eine ausführliche Dokumentation über das Softwarepaket. Damit dieMitarbeiter auchmit dem neuen Programm sachkundig und effizient arbeiten können, schult sie der Kaufmann für Digitalisierungsmanagement und berät sie auch später bei Problemen. Entwicklungsmöglichkeiten Wirtschaftsinformatiker/in Organisationsprogrammierer/in Staatl. geprüfte/r Informatiker/in, Fachrichtung Wirtschaft Fachgruppenleiter/in Gruppenleiter/in Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement Freude am Präsentieren Freude an Computern Genauigkeit Gute Auffassungsgabe Klares, logisches Denken Kundenorientiertheit Lernbereitschaft Organisationstalent Teamfähigkeit Zielstrebigkeit, problemorientiertes Arbeiten

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