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Anforderungsprofil vorteilhaft wichtig sehr wichtig 105 Mehr Berufe und mehr Infos auf www.berufskunde.de 99% 1% Hochbaufacharbeiter/in ‹messen, zimmern, mischen, gießen, verbauen, verdichten, verputzen › Die Ausbildung zumHochbaufacharbei- ter und zur Hochbaufacharbeiterin dau- ert nur zwei Jahre und ist grundlegend, wenn man auf dem Bau im Hochbau arbeiten will.  Später kann man darauf aufbauen (gestufte Ausbildung) und Maurer, Be- ton- und Stahlbetonbauerin, Feuerungs- und Schornsteinbauer oder Bauwerks- mechanikerin für Abbruch und Beton- trennwerktechnik lernen.  Je nachdem, welcher dieser Berufe angestrebt wird, wählen die Lernen- den bereits in der Ausbildungszeit zum Hochbaufacharbeiter den entsprechen- den Schwerpunkt (SP).  Hochbaufacharbeiterinnen SP Maurer lernen vor allem, Wände herzustellen und zu verputzen.  Hochbaufacharbeiter SP Beton- und Stahlbetonbauer mischen und gießen Beton in Schalungen, die sie vorher ge- zimmert haben. Sie sind auch mit dem Einsatz von Stahlbewehrungen vertraut.  Hochbaufacharbeiterinnen SP Feue- rungs- und Schornsteinbauer legen Ab- zugskanäle an, verbauen Stahlbetonfer- tigteile und Dämmstoffe und errichten Schornsteine. Die späteren Beton- und Stahlbetonbauer biegen und flechten Betonstahl als Bewehrung für den Beton und machen ihn dadurch auch zugfest. Zutritt Mindestens Hauptschulabschluss; in der Berufsberatung und in den Betrieben nachfragen. Ausbildungsdauer 2 Jahre duale Ausbildung: einer- seits im Betrieb und den überbe- trieblichen Ausbildungsstätten, andererseits in der Berufsschule (Grundstufe). Danach ist 1 Jahr Aufbaustufe zum Abschluss als Maurer/in, Beton- und Stahlbeton- bauer/in, Feuerungs- und Schorn- steinbauer/in oder Bauwerksme- chaniker/in für Abbruch und Be- tontrennwerktechnik möglich. Sonnenseite In diesem Beruf schafft man Gro- ßes. Man sieht schon bald den Erfolg seiner Arbeit – und zwar weithin und lange Jahre. Schattenseite Schlechtes Wetter macht die Arbeit auf der Baustelle unangenehm. Kälte und Hitze, Regen und Wind muss man bei dieser Tätigkeit weg- stecken können. Vorurteil »Baustellen – nichts als Schmutz und Lärm!« Realität Halb so schlimm: Der Bau, der auf der Baustelle entsteht, macht die harte Arbeit wett. Und man muss es ja nicht selber wegputzen. Was, wozu? Damit das ganze Bauarbeiterteam überhaupt reibungslos und ohne Risiken auf der Baustelle arbeiten kann, richtet der Hochbaufachar- beiter sie ein und sichert sie. Damit die Schalungen für den Be- ton, der eingegossen werden soll, gesichert werden, versteift und verschwertet sie die Hochbaufach- arbeiterin nach einfachen physika- lischen Gesetzen. Damit gewisse Arbeiten nicht un- terbrochen werden müssen, er- trägt es der Hochbaufacharbeiter, während längerer Zeit im Bücken, Knien, Hocken oder über demKopf zu arbeiten. Damit die Hochbaufacharbeiterin bauliche Information weitergeben kann, ist sie fähig, einfache Skizzen und Zeichnungen schnell selber an- zufertigen. Damit der Hochbaufacharbeiter weiß, welche Werkzeuge, Geräte und Baumaschinen zur Verfügung stehen und wie sie funktionieren, informiert er sich genau bei einem erfahrenen Kollegen. Entwicklungsmöglichkeiten Master of Engineering Polier/in, Techniker/in, Bachelor of Engineering, Unternehmer/in Beton- und Stahlbetonbauer/in, Feuerungs- und Schornsteinbauer/in, Maurer/in Hochbaufacharbeiter/in Durchhaltefähigkeit Fähigkeit zur Zusammenarbeit Freude an Arbeit im Freien Gute Konstitution (Wetter) Gutes Augenmaß Interesse für Physik Körperliche Gewandtheit Praktisches Geschick Räumliches Vorstellungsvermögen Technisches Verständnis

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